Einjährige Berufsfachschule Metalltechnik
Zielsetzung
Die Berufsfachschule Metalltechnik hat das Ziel, in die Ausbildungsberufe des Metallbauers und des Industriemechanikers einzuführen. Sie soll den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kompetenzen vermitteln, die zum Eintritt in das zweite Ausbildungsjahr (Fachstufe I) benötigt werden.
Wer noch keinen Sekundarabschluss I – Realschulabschluss besitzt, kann diesen mit dem erfolgreichen Abschluss des Ausbildungsberufes erwerben.
Aufnahmevoraussetzungen
In die Berufsfachschule Metalltechnik werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die eine Abschlussklasse des Sekundarbereichs I einer allgemeinbildenden Schule mindestens mit dem Hauptschulabschluss verlassen haben.
Stundentafel
Der Wochenstundenplan in der einjährigen Berufsfachschule umfasst folgende Fächer:
Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern
Deutsch/Kommunikation
Englisch/Kommunikation
Politik
Sport
Religion
Berufsbezogener Lernbereich
Theorie (Schule) 9 Std.
Praxis (Schule) 18 Std.
Praxis (2-4wöchiges betriebliches Praktikum (bis 160 Std.) in einem Betrieb des Schwerpunktes)
Unterrichtsstunden pro Woche 36 Std.
Der Theorie- und Praxisunterricht werden an der Georg-von-Langen-Schule in modernen, technisch gut ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt. Während des Schuljahres wird ein Praktikum mit 160 Stunden in zwei aus- gewählten Ausbildungsbetrieb absolviert.
Schülerinnen und Schüler erhalten in unseren Metallwerkstätten eine zeitgemäße handwerkliche und industrielle Grundausbildung. Diese orientiert sich an den Fertigkeiten und Tätigkeiten an modernen Maschinen bzw. Betriebseinrichtungen der Metalltechnik. Die Lerninhalte folgen dem Prinzip der Handlungsorientierung und orientieren sich an praktischen Projekten.
Sie legen eine solide Basis für Qualifikationen im Bereich der Fertigungs-, Maschinen- sowie Steuerungstechnik.
Im berufsbezogenen Lernbereich werden eine schriftliche und eine praktische Prüfung durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtnote des entsprechenden Lernfeldes und Lernbereichs ein.
Abschlüsse, Berechtigungen
Mit dem erfolgreichen Abschluss (Durchschnittsnote mindestens 4 in Fachtheorie und Fachpraxis sowie Bestehen der Abschlussprüfung) kann dieses Schuljahr als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden.
Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss können den erweiterten Sekundarabschluss I, wenn die entsprechenden Kurse auf Realschulniveau besucht wurden und im Abschlusszeugnis ein Notendurchschnitt von 3,0 sowie im Fach Deutsch/Kommunikation, einer Fremdsprache und dem berufsbezogenen Lernbereich – Theorie – jeweils mindestens befriedigende Leistungen erzielt werden.
Zeugnisse erhalten die Schülerinnen und Schüler nach Ende des ersten Schulhalbjahres und am Ende des Schuljahres.